Seniorpartner in School Landesverband Brandenburg e.V.

Wir sind Mitglied beim Seniorpartner in School - Bundesverband e.V.

Auf einen Blick

Um was geht es?

  • eine Brücke zwischen den Generationen zu bauen
  • Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihre Konflikte durch Gespräche
    friedlich zu lösen
  • Schülerinnen und Schülern in herausfordernden Lebenssituationen
    durch Einzelgespräche zu begleiten
  • die soziale Kompetenz und interkulturelle Integration von Schülerinnen und Schülern zu fördern

Wer engagiert sich?

  • aktive
  • ehrenamtlich tätige
  • durch eine Ausbildung zu Schulmediatorinnen
    und Schulmediatoren qualifizierte Seniorinnen und Senioren

Wo und wann findet Schulmediation statt?

  • in Schulen und Horten
  • in einer geschützten Umgebung
  • an einem festen Wochentag im Zweierteam
Schulmediation

Schülerinnen und Schüler erfahren: Gemeinsam mit Seniorpartner in School können wir unsere Konflikte selbst lösen. So gibt es nur Gewinner!

Was erreichen die Kinder durch die Mediationsgespräche?
Die beteiligten Schülerinnen und Schüler entwickeln und akzeptieren gemeinsam eigene Lösungen. Sie werden gegenseitig für ihre Bedürfnisse sensibilisiert. Sie erfahren Toleranz und Wertschätzung. Gewalt ist keine Alternative mehr. So gibt es nur Gewinner!

Die Schulmediation ist eine Maßnahme zur

  • akuten Konfliktregulierung zwischen Schülerinnen und Schülern,
  • Aggressionsfreien Konfliktbewältigung in der Schule,
  • Erlernung und Einübung einer Streitkultur,
  • Verbesserung des Lernklimas,
  • Reifung der individuellen wie sozialen Kompetenz,
  • Förderung der Integration junger Menschen in unsere Gesellschaft.

Die Schüler und Schülerinnen erlernen und erfahren Handlungsalternativen zur friedlichen Konfliktbewältigung einzusetzen. So erweitern sie ihr persönliches Handlungs-
profil.

Gespräche zwischen den Konfliktpartnern und dem Seniorpartner-Team sind freiwillig. Sie finden ungestört in einem ruhigen Ambiente während der Schulzeit statt. Inhalte unterliegen der Diskretion; sie dürfen nur mit Zustimmung aller Beteiligten an Dritte weiter gegeben werden.

Einzelbetreuung

Schülerinnen und Schüler werden erwachsen; das geht nicht ohne Probleme, nicht ohne Konflikte: in der Schule, im Freundeskreis, Zuhause. Seniorpartner in School begleiten durch helfende Einzelgespräche und stärken die Selbstwirksamkeit.

Was erleben die Kinder in der Einzelbetreuung?

  • Kinder wollen und sollen Visionen entwickeln, eigene Stärken entdecken. Einzelbetreuung bedeutet, sie darin helfend zu begleiten.
  • Schülerinnen und Schüler erleben vielfältige Konfliktsituationen, nicht nur in der Schule. Seniorpartner in School bieten für einen überschaubaren vereinbarten Zeitraum regelmäßig stattfindende ressourcenorientierte helfende Einzelgespräche an. Sie stärken so individuelle und soziale Kompetenz und geben damit Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Eltern und Schule können in diesen Prozess einbezogen werden. Der Wunsch kann von ihnen kommen. Und natürlich muss der junge Mensch dem zustimmen.
  • Die Grundlagen der Einzelbetreuung - Rolle als Begleiter/-in, Empathie, konstruktive Kommunikation, Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit in der Schule - werden in einer zweitägigen Zusatzqualifizierung im Anschluss an die Basisweiterbildung Mediation erworben.
Kernaufgaben, Grenzen und..

Kernaufgaben, aber auch Grenzen und Möglichkeiten für weitere Aktivitäten, sind für das Engagement der Seniorpartner in School bestimmend.

Kernaufgaben

Die Tätigkeit der Seniorpartner in School dient der Gewaltprävention an Schulen und Horten. Dieser Zweck wird satzungsgemäß verwirklicht durch:

  • Konfliktmediation an Schulen/Horten
  • Vermittlung und Training aggressionsfreier Konfliktbewältigung zur Verbesserung der sozialen Kompetenz von Schülerinnen und Schülern
  • Einzelbetreuung von Schülerinnen und Schülern und
  • wöchentliche Präsenz der Seniorpartner-Teams an den Schulen/Horten

Die vom SiS-Landesverband Brandenburg e. V. angebotene qualifizierende Weiterbildung beinhaltet die obengenannten Kernaufgaben. Die in dieser Weiterbildungsmaßnahme erworbene Kompetenz liegt überwiegend in der Arbeit mit wenigen Schüler/-innen oder in Einzelgesprächen. Ein Einsatz ist auch möglich, wenn die Schulmediator/-innen von Lehrer/-innen um Hilfe gebeten werden, etwa zur Beilegung von Konflikten, die eine größere Gruppe oder sogar eine Klasse betreffen. In besonderen Fällen kann eine Einzelbetreuung durch ressourcenorientierte helfende Einzelgespräche über einen definierten Zeitraum vereinbart werden.
Prinzipiell gilt: Seniorpartner in School sind offen für Gespräche zur Verbesserung der Konfliktkultur an „ihrer” Schule / „ihrem“ Hort und stehen der Schulleitung oder den Lehrkräften als Gesprächspartner/-innen zur Verfügung.

Grenzen
Mögliche Konflikte innerhalb des Kollegiums oder Konflikte zwischen Schule und Eltern wie auch anders geartete Aktivitäten an der Schule sind nicht Bestandteil der Aufgaben von Seniorpartner in School. Durch ihre sie qualifizierende Weiterbildung ist ihr Einsatz auf die Kernaufgaben der Schulmediation und der lösungsorientierten Einzelbetreuung begrenzt. Damit bringen Seniorpartner in School eine Qualifikation mit, über die Schulen/Horte selten verfügen und die Schülerinnen und Schüler dringend benötigen.

Die Konzentration auf die Kernaufgaben und die Anerkenntnis der Grenzen sind unbedingt notwendig. Jede Übernahme anderer Tätigkeiten an der Schule ist mit dem Vorstand abzustimmen und nur in Ausnahmefällen möglich. Hinzu kommt: Der Vorstand von SIS-LVBB wirbt mit großen Anstrengungen vor allem Gelder für qualifizierende Weiterbildungen, für Fortbildungen und Supervision ein. Es ist den Sponsoren und Sponsorinnen schwer vermittelbar, kommt diese Mediationskompetenz wegen anderer Aktivitäten nicht zum Zuge. Die Schulmediation muss immer eindeutig als Angebot von SIS LVBB erkennbar sein.

In den Schulen/Horten besteht großer Bedarf an unterschiedlichen Tätigkeiten, die den Schülerinnen und Schülern zwar zugutekommen, die aber von den Lehrkräften nicht wahrgenommen werden, beispielsweise Leseförderung, Bastelgruppen, Arbeitsgemeinschaften, Pausenaufsicht - insbesondere bei körperlichen Auseinandersetzungen auf dem Schulhof. Oft kommt es zu Anfragen an die Seniorpartner in School, ob sie zur Übernahme derartiger Tätigkeiten bereit sind. Grundsätzlich liegen aber der Bildungsauftrag und die Verantwortung und Aufsichtspflicht für die Schülerinnen und Schüler bei den Lehrkräften bzw. bei der Schulleitung; sie können nicht an die Seniorpartner in School übertragen werden.

Mögliche weitere Aktivitäten
Sind Seniorpartner in School neu an „ihrer“ Schule / „ihrem“ Hort, können kurzzeitig übernommene andere Aktivitäten eine Möglichkeit bilden, um bei Schülerinnen und Schülern oder auch den Lehrkräften und der Schulleitung, Bekanntheit und Vertrauen zu erwerben. So kann der Weg für die Inanspruchnahme der Schulmediation bereitet werden. Seniorpartner in School können ergänzende Maßnahmen zur Mediation, wie die Einführung eines Klassenrats oder die Ausbildung von Schülerstreitschlichtern unterstützen. Die Initiative zur Beteiligung an diesen Maßnahmen muss bei den Lehrkräften oder der Schulleitung liegen. Entsprechend ihrer Verantwortung für einen solchen Kommunikationsprozess, in dem sie als Fürsprecher sowohl gegenüber der Schulleitung wie gegenüber Schülerinnen und Schülern auftreten, müssen sich die Seniorpartner in School zuvor entsprechende Kenntnisse aneignen. Beide Maßnahmen erfordern eine gesonderte Vorbereitung, um fachgerecht durchgeführt werden zu können. Der SiS-LVBB bietet dazu immer wieder Fortbildungen an.

Unsere Mission

Schüler*innen brauchen bei ihren Sorgen und Nöten oft zusätzliche Hilfe. Deshalb unterstützen SiS-Ehrenamtliche Kinder bei einer gewaltfreien Konfliktlösung und bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Für diese Tätigkeit nehmen sich erfahrene SiS-Teams die Zeit, die im Schulalltag oft fehlt und bieten Mediation und vertrauensvolle Gespräche an. Schüler*innen lernen ihre Stärken kennen und entwickeln Verständnis für die Bedürfnisse der Klassenkamerad*innen und ein respektvolles Miteinander.

Und die Qualität?

Die Qualitätsstandards sind für alle Seniorpartner in einem Qualitätshandbuch verbindlich festgelegt:

  • Die Weiterbildung zum Schulmediator / zur Schulmediatorin nach SiS-Standards ist für die Tätigkeit als Seniorpartner in einer Schule unerlässlich. Siehe auch „Schulmediator werden“.
  • Seniorpartner in School müssen Mitglieder des jeweils für sie zuständigen Landesverbandes sein.
  • Die freiwillige, ehrenamtliche Tätigkeit wird zwischen  Seniorpartner und SiS Landesverband Brandenburg e. V. schriftlich vereinbart.
  • Supervision und/oder Kollegiale Fallberatung werden für alle aktiven Seniorpartner in regelmäßigen Abständen angeboten. Die Teilnahme ist in den ersten 1,5 Jahren verpflichtend.
  • Seit 2014 legen unsere neuen Schulmediatoren und Schulmediatorinnen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor.
  • Während des freiwilligen Engagements werden verlässliche fachliche und persönliche Begleitung gewährleistet und mehrere Fortbildungen pro Jahr mit jugendrelevanten Themen angeboten.
  • Die Seniorpartner sind während ihrer Tätigkeit unfall- und haftpflichtversichert.
  • Die Zusammenarbeit zwischen SiS LVBB und der Schule wird durch eine schriftliche Vereinbarung geregelt.

Sie sind interessiert an der Qualifizierung zum/zur Schulmediator/-in?
Sie möchten persönlich über Ihr Interesse sprechen?
Sehr gern!
Nehmen Sie Kontakt auf mit Kerstin Tegtmeyer, Vorstandsmitglied des Landesverbands Brandenburg
Telefon 033203/78890 oder schreiben Sie an info@sis-brandenburg.de

Aktuelles

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Veranstaltungen, Weiter- und Fortbildung, Vereinstermine

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Schulen

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Aktuelles

Am 13. August 2022 haben Kerstin Tegtmeyer, Ilona Christiansen und Hildegard Brümmer auf dem Wochenmarkt am Nauener Tor in Potsdam für SiS LV BB geworben. Mit den neuen Roll-Ups konnten sie die Aufmerksamkeit vieler Marktbesucher auf unsere Arbeit lenken und bei einigen auch ein Interesse an unserer geplanten Weiterbildung im Herbst wecken.

 

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Am 05.07.2022 geben Christine Hausmann und Kristian Zunke zusammen mit dem Leiter der Karl-Sellheim-Schule, Eberwalde der MOZ Eberswalde ein Interview.

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Die neue Info-Mail Juni 2022 ist da.

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Termine

Es gibt noch freie Plätze für unsere nächste Weiterbildung

Die 21. Weiterbildungsstaffel ist im Herbst 2022 geplant. Für weitere Informationen laden wir Sie herzlich zu einem persönlichen Gespräch ein. Tel.: 0172-2051988

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Ich will helfen

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Häufige Fragen

Hier finden Sie eine Übersicht mit den wichtigsten Fragen aus der Sicht von Eltern, Lehrern, Kindern oder zukünftigen Mediatoren.

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