Bundesverband e.V.
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Seniorpartner in School

Seniorpartner in School - Bundesverband e.V.
Dachverband der bundesweit tätigen Landesverbände

sisler kinder sitzend

Wir sind eine ehrenamtlich tätige Organisation aktiver Seniorinnen und Senioren.

Wir sind für unsere Tätigkeit in den Schulen ausgebildet.

Wir helfen Schülerinnen und Schülern in der Schule Konflikte ge­walt­frei durch Mediation zu lösen.

Wir unterstützen junge Menschen in herausfordernden Lebens­si­tu­a­ti­onen durch fördernde Einzelgespräche.

Wir sehen die soziale und interkulturelle Integration als wichtigen Be­stand­teil unserer Arbeit.

Unsere Seniorpartner sind ehrenamtlich im Zweier-Team jeweils an einem festen Wochentag in ihrer Schule. Was leisten sie dort?

Die Seniorpartner helfen Schülerinnen und Schülern in Konflikten selbst ent­wickelte und von allen akzeptierte Lösungen ihrer Probleme zu finden. So gibt es nur Gewinner!

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Die Seniorpartner begleiten Schüler und Schülerinnen mit Problemen und Konfliktsituationen in Schule und Um­feld durch helfende Einzel­gespräche. Sie geben Hilfe zur Selbsthilfe.

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Die Seniorpartner sind für ihrer Tätigkeit in den Schulen ausgebildet und richten sich nach verbindlichen Qualitäts­stan­dards, die in einem Handbuch fest­ge­schrieben sind.

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Übersicht Anzahl Schulen mit SiS-Teams. Je nach Schule und Landesverband sind jeweils ein bis zu fünf SiS-Teams in einer Schule tätig.

Landesverband Anzahl Schulen   Landesverband Anzahl Schulen
Brandenburg 22   Mecklenburg-Vorpommern 10
Berlin 55   Niedersachsen 41
Baden-Württemberg 21   Nordrhein-Westfalen 41
Bayern 18   Rheinland-Pfalz 16
Bremen 2   Sachsen 26
Hessen 25   Schleswig-Holstein 28
Hamburg 12   Thüringen 13
Anzahl Schulen mit SiS gesamt (zum Stand: 2018-01-08):  330

In der interaktiven Karte sind alle Schulen, in denen SiS-Teams tätig sind, eingetragen. Zoomen Sie sich zur Schule.

Ehrenamtliches Engagement in Schulen
Das sind unsere Leitgedanken:

drei sisler zwei kinder

  • Wir sind ein Projekt der Generation 55+.
  • Wir leisten einen wirkungsvollen Beitrag zum bürgerschaftlichen Engagement.
  • Wir setzen auf generationsübergreifende Tätigkeit.
  • Wir stellen ehrenamtlich unsere Zeit und Lebenserfahrung der Enkelgeneration zur Verfügung.
  • Wir arbeiten im Team zu zweit ein Mal in der Woche für 4-6 Stunden an einer Schule.
  • Wir fördern Verständnis und Solidarität zwischen den Generationen.
  • Wir unterstützen lebenslanges Lernen.
  • Wir bieten jungen Menschen in Schulen Hilfe zur Selbsthilfe.

Bei unserem Engagement gibt es nur Gewinner!

Wertewandel und Orientierungsverlust gefährden die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

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Seniorpartner in School e.V. bietet Hilfe zur Selbsthilfe für Schülerinnen und Schüler in herausfordernden Situationen.

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SiS-SchulorteStand: 2017-12Tooltip

 

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Die blauen Punkte markieren die Städte, in denen unsere Schulmediatoren in Schulen wirken.

Eine interaktive Karte der Schulen mit SiS finden Sie hier

 

Sie sind Eltern und wollen wissen, was die Seniorpartner machen:

Bei allen Personenbezeichnungen sind immer beide Geschlechter gemeint.

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Welche fachliche Qualifikation haben die Seniorpartner?

Die Seniorpartner erhalten eine Aus­bildung in Schul­mediation (80 Stunden), Bildungs­be­gleitung (ziel­führende Einzel­gesprä­che, 16 Stunden) und fakultativ Anti-Mob­bing-Tech­niken (8 Stunden) durch berufs­mäßige, vom Ver­band aus­ge­wählte Trainer. Sie er­lernen ver­schie­dene Kom­muni­kations- und Inter­ven­tions­techniken an­zu­wenden. Eine sehr wichtige Basis ist die acht­same Kom­munika­tion (auch als gewalt­freie Kom­muni­kation be­kannt). In der 1,5-jährigen Praxis­phase (als Teil der Aus­bildung) werden die Senior­partner mit 20 Stun­den Super­vision/Kollegiale Fall­be­ratung be­gleitet. Außer­dem orga­nisiert der Ver­band regel­mäßig Fort­bil­dungen zu schul- und jugend­relevanten Themen.

Mit welchen Problemen können die Schüler zu den Seniorpartnern gehen?

Die Arbeit der Seniorpartner ist ein ergän­zendes Angebot im Unter­stützungs­netz­werk der Schule. Die Senior­partner haben die Zeit, die Lehrern oft­mals im Schulalltag fehlt.

Die Seniorpartner helfen bei akuten oder schwe­lenden Kon­flikten zwi­schen Schülern. Sie unter­stützen sie dabei, eigene Lösun­gen zu finden und zu er­proben. Gelöste Kon­flikte öffnen und er­leich­tern die Schüler, sie kön­nen sich wieder auf das Lernen kon­zen­trieren. Das ent­lastet Lehr­kräfte und redu­ziert die Konflikt­häufig­keit im Unter­richt. Das soziale Klima wird ver­bes­sert und die kom­muni­kativen und sozialen Kom­pe­tenzen der Schüler (Worte finden für Situa­tionen und Ge­fühle, Empathie und die Bereit­schaft, sich in sich und in andere einzu­fühlen) werden gefördert.

Schüler mit besonders heraus­fordern­den sozialen Bezie­hungen in oder außer­halb der Schule kön­nen auch allein zu den Senior­partnern kom­men. Sie hel­fen dem Schüler, seine eigenen Ge­fühle und Bedürf­nisse zu erken­nen und einen neuen Weg im Um­gang mit seinem Problem zu finden.

Einige Schüler sind ent­mutigt und sehen nur ihre eigenen Defizite. In Einzel­ge­sprächen erkun­den die Senior­partner mit diesen Schülern ihre Fähig­keiten und Stär­ken und helfen ihnen, lohnende Ziele zu finden. Sie planen und ver­ein­baren mit ihnen kleine mach­bare und über­schau­bare Vor­haben, die in Nach­folge­ge­sprächen reflektiert und be­gleitet werden.

Die Einzel­gespräche werden bei den Senior­partnern Bildungsbegleitung genannt.

Warum finden die Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern während der Unterrichtszeit statt?

In den Gesprächen werden die Schüler über das Er­ken­nen ihrer Gefühle und Be­dürf­nisse zu eige­nen Lösun­gen ge­führt. Er­fahrungs­ge­mäß dauert das ca. 20 bis 45 Minuten, manch­mal sind auch mehrere Ge­sprä­che not­wendig. Des­halb sind die Pausen in der Regel für Konflikt­ge­spräche zu kurz und kön­nen dann von den Schüler­innen und Schülern nicht mehr als Er­holungs- und Ent­lastungs­funktion genutzt werden.

Bei der Abwägung zwischen Unterrichts­be­teiligung oder Konflikt­klärung ist zu be­denken, dass ein Schüler durch die ihn belas­tenden Kon­flikte dem Unter­richt meist ohnehin nicht mehr folgen kann.

Werde ich darüber informiert, wenn mein Kind bei den Seniorpartnern war?

Für den Erfolg der Gespräche bei den Senior­partnern ist ein gutes Ver­trauens­verhältnis un­ver­zicht­bar. Des­halb sichern die Senior­partner den Schülern Ver­trau­lichkeit zu. Die In­halte der Ge­spräche unter­liegen der Dis­kretion und werden nur mit Zu­stim­mung aller betei­ligten Schüler an dritte Personen weiter­gegeben.

Kann ich bei dem Gespräch mit den Seniorpartnern dabei sein?

Die Vertraulichkeit des Gesprächs hat Vor­rang. Wenn der Schüler es wünscht, wer­den die Senior­partner Sie zu dem Ge­spräch dazu bitten.

Kann ich meinem Kind untersagen, zu den Seniorpartnern zu gehen?

Das Angebot von SiS ist mit der Schule in einem Ver­trag ge­regelt und wird durch die Schule den Eltern zur Kennt­nis ge­geben. Sollten Sie als Eltern das Be­ratungs­an­gebot der Senior­partner für ihr Kind nicht wün­schen, dann sprechen Sie mit Ihrem Kind da­rüber und teilen Sie das der Schule mit. Viel­leicht sprechen Sie ein­mal mit anderen Eltern, deren Kind schon bei den Senior­partnern war.

Wie läuft so ein Mediationsgespräch ab ? - Hier ist ein Video

 Ein Raum für gute Lösungen -  Wie läuft so ein Mediations­ge­spräch bei den Senior­partnern ab - ein Lehrfilm der SiS-Trainerin Barbara Knuth

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Sie sind Lehrer und wollen wissen, was die Seniorpartner machen:

Bei allen Personenbezeichnungen sind immer beide Geschlechter gemeint.

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Welche fachliche Qualifikation haben die Seniorpartner?

Die Seniorpartner erhalten eine Aus­bildung in Schul­mediation (80 Stunden), Bildungs­begleitung (ziel­führende Einzel­ge­spräche, 16 Stunden) und fakul­tativ Anti-Mob­bing-Tech­niken (8 Stun­den) durch berufs­mäßige, vom Ver­band aus­ge­wählte Trainer. Sie er­lernen verschie­dene Kom­mu­ni­kations- und Inter­ven­tions­techniken anzu­wenden. Eine sehr wichtige Basis ist die achts­ame Kom­muni­kation (auch als gewalt­freie Kommuni­kation bekannt). In der 1,5-jährigen Praxis­phase (als Teil der Aus­bildung) werden die Senior­partner mit 20 Stun­den Super­vision/Kollegiale Fall­beratung beglei­tet. Regel­mäßige Fort­bildungen zu schul- und jugend­relevanten Themen werden außer­dem durch den Verband organisiert.

Wie können Seniorpartner mir helfen?

Die Arbeit der Seniorpartner ist ein ergän­zendes Angebot im Unter­stützungs­netz­werk der Schule. Die Senior­partner haben die Zeit, die Lehrern oftmals im Schul­alltag fehlt.

Die Seniorpartner helfen bei akuten oder schwe­lenden Konflikten zwischen Schülern. Sie unter­stützen sie dabei, eigene Lösun­gen zu fin­den und zu er­proben. Gelöste Konflikte öffnen und erleich­tern die Schüler, sie kön­nen sich wieder auf das Lernen kon­zen­trieren. Das ent­lastet Lehr­kräfte und redu­ziert die Konflikt­häufig­keit im Unter­richt. Das soziale Klima wird ver­bes­sert und die kom­muni­kativen und sozialen Kom­pe­tenzen der Schüler (Worte fin­den für Situ­ationen und Ge­fühle, Empathie und die Bereit­schaft, sich in sich und in andere einzu­fühlen) werden gefördert.

Schüler mit besonders heraus­for­dernden sozialen Be­zie­hungen in oder außer­halb der Schule können auch allein zu den Senior­partnern kommen. Sie helfen dem Schüler, seine eigenen Gefühle und Bedürf­nisse zu erken­nen und einen neuen Weg im Um­gang mit den Be­ziehungs­problemen zu finden.

Einige Schüler sind ent­mutigt und sehen nur ihre eigenen Defizite. In Einzel­ge­sprächen erkun­den die Senior­partner mit diesen Schülern ihre Fähig­keiten und Stärken und helfen ihnen, lohnende Ziele zu finden. Sie planen und verein­baren mit ihnen kleine mach­bare und über­schau­bare Vorhaben, die in Nach­folgege­sprächen reflektiert und begleitet werden.

Dieser Prozess wird bei den Senior­partnern Bildungs­begleitung genannt.

Müssen die Eltern einem Gesprächswunsch der Schüler zustimmen?

Das Angebot von SiS ist mit der Schule in einer Verein­barung geregelt und wird durch die Schule den Eltern zur Kenntnis ge­geben. Sollten Eltern das Beratungs­angebot der Senior­partner für ihr Kind nicht wünschen, dann teilen die Eltern das der Schule mit.

Kann ich schwierige Schüler zu den Seniorpartnern schicken?

Eine wichtige Voraus­setzung zum Gelingen der Gesprä­che der Senior­partner ist die Frei­wil­ligkeit der Schüler. Eine Empfeh­lung durch Lehr­kräfte kann in einigen Fällen sehr sinn­voll sein. Sprechen sie da­rüber mit den Senior­partnern ihrer Schule, wie die Frei­wil­ligkeit gewahrt werden kann.

Wie lange dauert ein Gespräch der Schüler mit den Seniorpartnern?

In den Gesprächen werden die Schüler über das Erken­nen ihrer Gefühle und Bedürf­nisse zu eigenen Lösungen geführt. Erfa­hrungs­gemäß dauert das ca. 20 bis 45 Minuten, manch­mal sind auch mehrere Gespräche notwendig.

Warum finden die Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern während der Unterrichtszeit statt?

Die Pausen sind in der Regel für die Gesprä­che zu kurz. Da die Schüler vorher ihren Lehrer bzw. Erzie­her über ihren Ge­sprächs­wunsch bei den Senior­partnern infor­mieren müs­sen, kön­nen Sie ent­schei­den, dass z.B. wegen wich­tiger Unter­richts­inhalte der Gesprächs­termin ver­schoben werden sollte.

Bedenken Sie dabei, dass ein Schüler durch die ihn be­las­tenden Konflikte dem Unter­richt meist ohne­hin nicht mehr folgen kann.

Wer kontrolliert, ob die Schülerinnen und Schüler tatsächlich (im angegebenen Zeitraum) bei den Seniorpartnern waren?

In Absprache mit der Schule bestä­tigen die Senior­partner die Dauer der An­wesen­heit der Schüler auf einem Lauf­zettel, den die Schüler dem Lehrer oder Erzieher nach dem Gespräch vorlegen.

Stehen die Seniorpartner auch außerhalb des vereinbarten Zeitraumes zur Verfügung?

Das Beratungsangebot bezieht sich auf den mit der Schule ver­traglich gere­gelten Zeit­rahmen. Bei dringen­dem  Bedarf sprechen Sie bitte mit den Seniorpartnern.

Übernehmen Seniorpartner auch Aufsichtsfunktionen (z.B. Pausenaufsicht, Hausaufgabenbetreuung)?

Pausenaufsicht oder Haus­auf­gaben­be­treuung sind nicht im Beratungs­angebot ent­halten. Die Senior­partner nut­zen aber oft die Pausen oder andere Gelegen­heiten zur zwang­losen Kommu­nikation und Kontakt­auf­nahme mit den Schülern.

Bekomme ich einen Bericht über die Gespräche mit den Kindern?

Für den Erfolg der Gespräche bei den Senior­partnern ist ein gutes Ver­trauens­ver­hältnis un­ver­zicht­bar. Des­halb sichern die Senior­partner den Schülern Ver­traulich­keit zu. Die Inhalte der Ge­spräche unter­liegen der Dis­kretion und wer­den nur mit Zu­stim­mung aller Be­teilig­ten an dritte Per­sonen weitergegeben.

Ob bei dem Gespräch Lösungen ge­funden wurden oder ob noch weitere Ge­spräche er­for­derlich sind, darü­ber kön­nen Sie mit den Senior­partnern oder den Schülern sprechen.

Übernehmen die Seniorpartner auch therapeutische Arbeit?

Dafür sind die Senior­partner nicht aus­gebildet. Wenn sie in den Ge­sprächen erken­nen, dass der Schüler pro­fes­sionelle Unter­stüt­zungs­an­gebote benötigt, werden sie das mit dem Schüler be­spre­chen und ihm, wenn er den Wunsch hat, Wege dazu aufzeigen.

Wie läuft so ein Mediationsgespräch ab ? - Hier ist ein Video

 Ein Raum für gute Lösungen -  Wie läuft so ein Media­tions­gespräch bei den Senior­partnern ab - ein Lehr­film der SiS-Trainerin Barbara Knuth

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