Die SchülerInnen können ganz sicher von der Präsenz der mediierenden Seniorpartner an den Schulen profitieren. Sie haben die Möglichkeit, Konflikte direkt dort zu vermitteln und zu lösen, wo sie in den letzten Jahren vermehrt auftreten: in den Klassenzimmern, den Schulfluren bzw. den Schulhöfen. Diese Konflikte, z.B. bei interkulturellen Konflikten oder Mobbing, beinträchtigen dauerhaft das, weswegen die Mädchen und Jungen in erster Linie zur Schule gehen wollen: die Vermittlung von Wissen in einer lernfreundlichen Umwelt.
Während der Mediation erleben sie auf demokratische, methodisch fundierte Weise Wege der gewaltfreien Schlichtung von Konflikten. Dadurch steigt ihre eigene Handlungskompetenz und ihr Selbstwertgefühl wird gestärkt. Die Schüler haben Ansprechpartner in der Schule, die, unabhängig von der Schule und den mit Wissensvermittlung beanspruchten Lehrern, für sie da sind. Es tut manchmal auch nur gut, wenn jemand einfach nur zuhört.
Die
freiwillig engagierten Seniorpartner tragen mit ihrem Engagement nicht altruistisch zur Verbesserung des gesellschaftlichen Klimas oder zur Förderung des Kontakts zwischen den Generationen bei. Sie selbst "geniessen" die Früchte ihrer Arbeit höchstpersönlich:
- personale Anerkennung und soziale Wertschätzung
- die Freude durch die Möglichkeit, soziale Beziehungen mitgestalten zu können
- die Aufrechterhaltung ihrer kognitiven und emotionalen Fitness und damit ihrer Gesundheit allgemein
- ihrer sozialen Isolation durch Einladungen zu Treffen und Gesprächsrunden entgegen zu wirken
- der Gewissheit, der Enkelgeneration zu besserem schulischem Erfolg verhelfen zu können
Was viele Menschen intuitiv wussten, bestätigen jetzt psychologische Studien endlich auch wissenschaftlich: Wer anderen hilft, ist zufriedener und lebt länger.
| Letzte Änderung: 07.09.10 | Besucher (seit 01.10.2006): 04001 | Online: 00001 | Impressum |




